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Neuigkeiten
29.01.2018, 07:49 Uhr | Benno Kirsch
Neujahrsempfang 2018 der CDU Mitte
Mit Vernunft und Sachverstand und Liebe zur Heimat

Beim alljährilichen Neujahrsempfang zog die CDU Mitte eine positive Bilanz. Kreisvorsitzender Sven Rissmann ermunterte die Partei dazu, im kommenden Jahr nach den Sternen zu greifen. Mit Bildergalerie!

Stadtrat Carsten Spallek, Fraktionsvorsitzender Florian Graf (MdA), Kreisvorsitzender Sven Rissmann (MdA), Generalsekratär Stefan Evers (MdA), Joachim Zeller (MdEP). Foto: Benno Kirsch
Berlin-Mitte -

Gut besucht war am letzten Januarwochenende wieder der Neujahrsempfang der CDU Mitte im BVV-Saal des Rathauses Mitte. Zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens waren anwesend oder sandten Grüße: die Landesvorsitzende Monika Grütters, Innensenator a.D. und vormaliger Kreis- und Landesvorsitzender Frank Henkel, der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus Florian Graf, der Generalsekretär der CDU Berlin Stefan Evers und nicht zuletzt der Abgeordnete im Europa-Parlament Joachim Zeller, der Mitveranstalter war.

Kreisvorsitzender Sven Rissmann brachte in seiner Rede seine Sorge um die Zukunft Deutschlands zum Ausdruck. Er diagnostizierte vor dem Hintergrund der laufenden oalitionsverhandlungen auf Bundesebene Verunsicherung und Polarisierung in der Gesellschaft und machte seinen Standpunkt deutlich: Es dürfe keine Partei rechts der Union geben. Daher müsse die CDU bei den Gesprächen mit der SPD standhaft bleiben und ihre Positionen klar vertreten. Es gelte, Politik „mit Vernunft und Sachverstand und Liebe zur Heimat“ zu machen.

Der CDU Mitte ermunterte Rissmann, trotz unbefriedigender Wahlergebnisse nach den Sternen zu greifen. Mit einem Augenzwinkern äußerte er die Hoffnung, dass man es in absehbarer Zeit schaffen werde, die Karl-Marx-Allee, in der das Rathaus Mitte steht, in Helmut-Kohl-Allee umzubenennen.

Florian Graf machte darauf aufmerksam, dass 2016 ein gewaltiger Linksrutsch stattgefunden habe, dem sich die CDU stelle; in der öffentliche Debatte behaupte sie sich außerdem gut. Ihre Philiosophie von „Kritik und Konzept“ sei erfolgreich. Sie präsentiere Lösungen für Probleme, vor denen der rot-rot-grüne Senat versage. Der Regierende Bürgermeister Müller sei führungsschwach und verzettele sich mit seinem Senat im ideologischen Klein-Klein, bediene die Interessen von kleinen, aber lautstarken Interessengruppen und vernachlässige darüber die Interessen der Bürger.

Joachim Zeller blickte optimistisch auf das Jahr 2018, weil keine Wahl anstehe, was Raum für inhaltliche Arbeit eröffne. Europa sei eines der wichtigen Themen, mit denen man sich befassen müsse, weil hier die Herausforderungen besonders groß seien. Aber die gegenwärtige Lage biete der Union auch Chancen, um – bildlich gesprochen – in die Vorhand zu kommen.

Sehen Sie sich auch die Galerie mit Bildern vom Neujahrsempfang an!

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